Zverev stolpert über Tsonga

Zverev stolpert über Tsonga

Der topgesetzte Deutsche muss sich im Viertelfinale Jo-Wilfried Tsonga geschlagen geben. Ein Virus machte Zverev zusätzlich zu schaffen.

Tsonga, die Nummer acht des Turniers, setzte sich im Viertelfinal-„Kracher“ gegen den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev mit 7:6 (8/6), 6:2 durch. Zverev hatte zwar die Anfangsphase dieser Begegnung noch klar dominiert, doch Vorjahresfinalist Tsonga kämpfte sich in weiterer Folge zurück in die Partie und stellte mit dem gewonnenen Tiebreak im ersten Satz die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang hatte Tsonga auch deshalb leichtes Spiel, da bei dem mit Magen-Darm-Problemen kämpfenden Zverev auch zusehends die Kräfte schwanden.

Tsonga hofft auf Finale

„Der erste Satz war heute sicher der Schlüssel zum Erfolg. Wenn ich den verliere, geht das Spiel wahrscheinlich anders aus. Ich habe mein Bestes gegeben und bin sehr glücklich, hier wieder im Semifinale zu stehen. Hoffentlich schaut dabei noch ein weiteres Finale heraus“, sagte Tsonga, der in der Pressekonferenz nach dem Match auch seiner großen österreichischen Fangemeinde einen Dank aussprach: „Das Wiener Publikum hat mich wieder herausragend unterstützt – und das von Beginn bis zum Ende.“ Im Kampf um einen Platz im Endspiel geht es für den aktuellen Weltranglisten-15. gegen Philipp Kohlschreiber, der gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 7:5, 7:6 (8/6) die Oberhand behielt. „Er hat heute stark gespielt und einen großen Sieg eingefahren“, stellt sich Tsonga gegen den Schützling des Oberösterreichers Markus Hipfl auf eine harte Partie ein.

Ausgeschieden trotz vollsten Einsatzes. Ein Magen-Darm-Virus hat Zverev in Wien in die Knie gezwungen. (Fotocredit: medienkomplizen/Mittermüller)

Alexander Zverev war natürlich enttäuscht, dass aufgrund seines angeschlagenen Gesundheitszustandes im Viertelfinale Endstation war: „Ich bin ein bisschen krank. Das ist so eine Magen-Darm-Geschichte, die mich seit zwei Tagen verfolgt. Ich konnte nichts essen, deshalb hatte ich auch wenig Kraft. Ich wollte aber auf keinen Fall absagen oder während des Spiels aufgeben. Das habe ich noch nie gemacht und möchte ich auch in Zukunft nicht machen. Es war ein bisschen blöd für die Zuschauer. Aber ich wollte das Spiel unbedingt zu Ende spielen – aus Respekt vor dem Turnier, aber auch gegenüber Jo. Ich habe zwar ganz gut angefangen, aber zu Beginn des zweiten Satzes hat es sich angefühlt, als hätte man mir den Stecker aus der Dose gezogen. Ich werde jetzt mal hier in Wien bleiben und versuchen, mich auszukurieren. Erst dann fliege ich weiter zum nächsten Turnier nach Paris“, sagte Zverev.

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