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Referenzartikel: Leermaterial

Von Markus Mittermüller

Ein Hotelzimmer in der Geschäftsauslage, Kunstateliers in ehemaligen Pferdestallungen: Private Initiativen zeigen vor, wie der Leerstand in Wien kreativ genutzt werden kann. Auch die Stadt selbst kämpft nun aktiv gegen ungenutzte Immobilien.

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Erschienen im Profil Portfolio, Juli 2017.

Fotocredit: grätzlhotel

 

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Nieder mit dem Austropop!

Wanda, Bilderbuch oder auch Voodoo Jürgens: Die österreichische Musiklandschaft hat seit einigen Jahren mehr zu bieten als das, was früher unter dem Titel “Austropop” firmiert hat. Spätestens seit die Wiener Band Wanda auch in Deutschland ein ausverkauftes Konzert nach dem anderen feiert stellt sich die Frage, wie dieser Boom begonnen hat. Einer der ersten Musiker, der als “zartes Pflänzlein” diesen neuen Hype eingeleitet hat, war sicher der Nino aus Wien. Mit seinem Debutalbum „The Ocelot Show“ und dem Nachfolger “Down in Albern” hat er gezeigt, dass er ein Wegbereiter für eine völlig neue Generation von Musikern aus dem Alpenland ist. Mittlerweile hat er bereits sieben Alben als Solokünstler hervorgebracht. Was eines seiner ersten Alben auszeichnet, lesen Sie hier:

Nur eine Talentprobe?

„Ich hätte diese Lieder nicht geschrieben, wenn es nicht notwendig gewesen wäre sie zu schreiben. Ich habe diese Lieder geschrieben und ich würde sie wieder schreiben!“. Mit diesen Worten eröffnet Der Nino aus Wien das Booklet seines Debutalbums „The Ocelot Show“, erschienen im Jahr 2008. Nur ein halbes Jahr danach legte der 24-jährige Liedermacher mit Down in Albern seine nächste Talentprobe ab. Noch bevor im heurigen Jahr sein drittes Werk erscheint stellt sich die Frage: Ist es auch notwendig, diese Lieder zu hören? Und muss man sie immer wieder hören?

Die Antwort sei gleich vorweggenommen, sie lautet: Ja. Vor allem ist es notwendig, die Lieder immer und immer wieder ab zu spielen, denn Nino Mandl, so der bürgerliche Name des Musikers, macht es einem nicht so leicht, in seine musikalische Welt einzutauchen. Poetische Textfragmente („Wenn die Sonne mich blendet vollendet der Urwald die Weisheit“ in „Weit, weit, weit“) werden von scheinbar einfachen Kinderreimen abgelöst („Wir ziehen in den Krieg“). Musikalisch reicht die Bandbreite vom klassischen Gitarren-Liedermacher-Sound, bis hin zu ton- und taktverzerrten Musikstücken. Vieles wirkt beim ersten Mal Hinhören melodisch und sprachlich holprig.
Wer sich jedoch näher auf die Welt des Nino aus Wien einlässt, dem erschließt sich vor allem auf textlichem Niveau ein neuer poetisch-wortspielerischer Horizont. Der Wiener reimt, wo man keinen Reim erwartet, erschafft Wortketten, die den Vorgaben eines Satzes widersprechen und überrascht mit originellen Wortassoziationen.

Du Oasch!

All das wird musikalisch geschickt umrahmt. Eine ihrer Höhepunkte erreicht diese Vielfältigkeit in der Mundartballade „Du Oasch“, die an 70er-Jahre Stücke von Wolfgang Ambros erinnert, ohne diesen jedoch zu kopieren. Erstmals Aufsehen erregte Nino mit dem „Spinat Song“ im Rahmen des vom Radiosender fm4 veranstalteten Protest-Songcontests 2009. Im Jahr 2010 war er bereits unter den Nominierungen für einen Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Alternative“. Die größte Bekanntheit erlangten – dank fm4-Unterstützung – bisher die Singles „Holidays“ und „Du Oasch“.

Die unerreichbaren Beatles

„Ich habe sehr bald verstanden, dass ich nicht wie die Beatles klingen kann. Also habe ich die Lieder so geschrieben, dass man die Beatles kaum raushören kann“, erklärt Nino weiter in seinem CD-Booklet. Dass es ihm nicht gelungen ist, seine größten Vorbilder zu kopieren, ist mehr als ein Glücksfall. Denn bereits mit seinen ersten beiden Alben beweist der Nino aus Wien, dass er etwas auf sich vereint, was andere vergebens suchen: musikalisch wie textliche Originalität und Unverwechselbarkeit.

Zverev stolpert über Tsonga

Der topgesetzte Deutsche muss sich im Viertelfinale Jo-Wilfried Tsonga geschlagen geben. Ein Virus machte Zverev zusätzlich zu schaffen.

Tsonga, die Nummer acht des Turniers, setzte sich im Viertelfinal-„Kracher“ gegen den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev mit 7:6 (8/6), 6:2 durch. Zverev hatte zwar die Anfangsphase dieser Begegnung noch klar dominiert, doch Vorjahresfinalist Tsonga kämpfte sich in weiterer Folge zurück in die Partie und stellte mit dem gewonnenen Tiebreak im ersten Satz die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang hatte Tsonga auch deshalb leichtes Spiel, da bei dem mit Magen-Darm-Problemen kämpfenden Zverev auch zusehends die Kräfte schwanden.

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Erste Bank Open: Turnierfavoriten starten überzeugend

Die ersten beiden Tage des Hauptbewerbs der Erste Bank Open in Wien sind vorbei. Zeit, eine erste kurze Bilanz zu ziehen. Vom größten Erfolg Dennis Novaks über die überzeugende Leistungsschau Zverevs bis hin zu ersten Tränen nach dem erfolgreichen Thiem-Auftritt.

Gespielt wird das Turnier in Wien bereits seit 1974. Nach eher schwachen Jahren ab 2009 wurde das Turnier dann ab 2015, also mit Beginn der Thiem-Ära, zu einem ATP 500 Turnier aufgewertet und avancierte damit zu einem der wichtigsten Turniere weltweit. Dieser Drive, den Tennis-Österreich mit dieser Veranstaltung und einem immer besser werdenden Dominic Thiem gewonnen hat, sollte auch heuer weiter ausgebaut werden.

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medienkomplizen vor Ort: Erste Bank Open in Wien

Zverev und Kohlschreiber schlagen in Wien auf

Am Samstag erfolgte der Startschuss für die Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle. Tennisfans hoffen, dass der heimische Lokalmatador Dominic Thiem im Finale auf Alexander Zverev trifft.

„Der Stephansplatz ist fantastisch. Hier zu spielen, hat echt Spaß gemacht”, freut sich Alexander Zverev anlässlich einer Runde “Street Tennis” zum Auftakt der Erste Bank Open in Wien. Der topgesetzte Zverev präsentierte sich bei der Auslosung gut gelaunt und hofft auf ein gutes Abschneiden bei seinem ersten Antreten im Hauptbewerb in der Wiener Stadthalle: „Ich habe ein sehr gutes Jahr gehabt. Man möchte genauso gut weiterspielen und sich immer noch verbessern“, sagte Zverev.

Die Tennis-Stars Dominic Thiem (AUT), Alexander Zverev (GER), Andrey Rublev und Karen Khachanov (beide RUS) wärmen sich am Stephansplatz für das Turnier in der Stadthalle auf (Fotocredit: Bildagentur Zolles KG/Markus Wache).

Der Weltranglisten-Fünfte ergänzt: „Ich möchte das Jahr so gut beenden, wie ich es angefangen habe. Das heißt, viele Matches gewinnen. Der Bewerb ist sehr schwer, es wird nicht einfach. Hoffentlich kann ich gutes Tennis zeigen, dann wird das Resultat von alleine kommen.“ In den direkten Duellen mit dem Lokalmatador Dominic Thiem liegt der 20-jährige Deutsche mit 1:4 zurück. „Wir haben schon ein paarmal gegeneinander gespielt, auch im Finale von Nizza letztes Jahr. Natürlich würden wir uns freuen, wenn wir hier beide im Finale stehen würden. Aber wir haben noch viele schwere Matches vor uns, bis das Realität werden kann“, ist sich auch Zverev der starken Konkurrenz bei den Erste Bank Open 500 bewusst.

Die Fans aus Deutschland freuen sich neben Zverev auch auf das Antreten von Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber. Er geht auch im Doppel mit dem Weißrussen Max Mirnyi an den Start.

Karen Khachanov, Dominic Thiem, Turnierdirektor Herwig Straka, Alexander Zverev und Andrey Rublev freuen sich auf den Start der Turnierwoche (Fotocredit: Bildagentur Zolles KG/Markus Wache).

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reeddächer in sylt

Referenzartikel: Von Sylt bis Föhr: Der Strandkorb gehört zum Inventar

Von Christian Scherl

Luxuriös in Kampen, romantisch in Tinnum, idyllisch in Wyk – die Vielfältigkeit von Sylt und Föhr spiegelt sich nicht nur in Land & Leuten, sondern durchaus in den Quartieren.

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Erschienen in “Die Presse”, September 2017

 

 

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Fiaker in Wien (c) Pixabay

Habe d’Ehre, Hawara!

Österreichs Song-Contest-Gewinnerin Conchita Wurst geigt auf der Eröffnung der Wiener Festwochen auf – gemeinsam mit den Wienern Symphonikern. Misstöne erntet indes der designierte Wiener Staatsoperndirektor Bogdan Roscic. Schon die Bestellung sorgte für Aufregung. Jetzt wurde der ehemalige Ö3-Chef (größter Radiosender Österreichs) Opfer eines bekannten Plagiatsjägers der ihm vorwirft, seine Dissertation teilweise abgeschrieben zu haben. Die Uni Wien eröffnete ein Prüfverfahren.

Und: Wien ist hässlich! Und stinkt? In seinen Vienna Ugly-Touren führt der gebürtige Brite Eugene Quinn Touristen und Einheimische zu den – auf gut wienerisch – „schiachsten“ Orten und Gebäuden der Stadt. In „Smells like Wien Spirit“ geht es immer der Nase nach: Vom Uringeruch der berühmten Fiakerpferde zu den wohl angenehmeren Kaffee- und Schokoladegerüchen. Ziemlich leiwand, oder?

Schreibmaschine mit Blatt, auf dem getippt steht: medienkomplizen

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